AIDA Verona - hier finden Sie in Kürze Angebote zur Oper AIDA von Giuseppe Verdi



Arena di Verona. Unweit vom Südostufer des Gardasees entfernt liegt diese große und gleichsam großartige Oper. Wenn Verona allem voran wohl Romeo und Julia wegen bekannt ist, so steht die Stadt – und speziell jenes weltberühmte Amphitheater – doch ebenso für Guiseppe Verdi, Gioachino Rossini und Giacomo Puccini, deren Werke dort alljährlich, seit nunmehr annähernd 100 Jahren, aufgeführt werden … um stets aufs Neue tausende Besucher in den Bann zu ziehen. Anlass zur Uraufführung war einst der 100. Geburtstag Guiseppe Verdis, zu dessen Ehren am 10. August 1913 Aida inszeniert wurde. Eine imposante Opernaufführung, für die Dirigent Tullio Serafin, Impressario Ottone Rovato und Tenor Giovanni Zenatello einen Ort suchten, der der Größe des Maestros gerecht werden sollte, und den sie schließlich in der Arena di Verona fanden. Damals wie heute begeistert die Arena durch eine Akustik, bei der Klänge so harmonisch fließen als bewegten sie sich in einem geschlossenen Raum. Und ebenfalls damals wie heute strömen Zuschauer aus allen Richtungen ein, um diesen besonderen Operngenuss zu erleben, an diesem einmaligen kulturellen Ereignis teilzuhaben. Außergewöhnlich wird das Ganze durch die unverwechselbare Begegnung zwischen einem vielschichtigen Publikum und der besonderen Atmosphäre der Arena. Diese Begegnung erlaubt es, dass Zuschauer an diesem grandiosen Geschehen auch unmittelbar teilnehmen. Die Geschichte des monumentalen Bauwerks begann weit früher. Errichtet im 1. Jahrhundert nach Christus war es das zweitgrößte Amphitheater nach dem römischen Kolosseum und befand sich zunächst außerhalb der Stadtmauern Veronas, deren Überreste heute noch auf der Piazzetta Mura Gallieno zu sehen sind. Das Oval im Innern diente zu jener Zeit als Kampfplatz für Gladiatoren. In späteren Jahrhunderten wurde das Monument dann zum Ort für unterschiedlichste Veranstaltungen. Unter anderem wurde Ballett und Theater aufgeführt und fanden Turniere statt … dort, wo heute unter nachtblauem Himmel bereits die ersten Töne einer Ouvertüre das Publikum ergreifen und gerade Aida zelebrieren lassen.


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